Moin
und herzlich willkommen
bei „Fleisch für Freunde“,

wir sind Kathrin und Howe Thamling, Landwirte aus Borsfleth, einer kleinen Gemeinde unweit von Glückstadt in Schleswig-Holstein.

Borsfleth ist ein Marsch-Dorf. Die Elbe ist nicht weit weg, Stör und Krückau fließen direkt vor der Haustür. Es ist schön hier. So schön, dass es jährlich Abertausende Touristen zu uns treibt, die hier Ferien machen.

Außerdem ist es fruchtbar: Die Marsch ist Schwemmland, der Boden schwer, mineralhaltig und unglaublich reich an Nährstoffen. Hier wächst das beste Gemüse, das saftigste Obst und das fetteste Grün. Und hier grasen unsere Galloways: Kleine, ursprünglich aus Schottland stammende Hausrinder, die ein doppelschichtiges Fell mit langem, gewelltem Deckhaar und feinem, dichtem Unterhaar haben, und deshalb das ganze Jahr über draußen bleiben können (und wollen). Sie haben viele Hektar Platz und Gras so viel sie möchten. Ihre Kälber werden auf der Weide geboren, wachsen bei ihren Müttern auf und täglich kommt Kathrin mit einem Eimer voll Äpfel und Getreide vorbei. Kurz: Besser kann ein Rind kaum leben. Und auch das Ende kommt, so gut ein Ende eben kommen kann. Und danach?

Nun, danach gehörst Du, wenn Du mit uns auf einer Wellenlänge bist, vielleicht zu unseren Kunden.

Stöbere bitte auf diesen Seiten, lies etwas über uns, unsere Philosophie und was uns antreibt. Und dann bestellst Du vielleicht ein Probepaket oder nimmst Kontakt zu uns auf.


Herzlich,
Kathrin und Howe Thamling



Unsere Herde

Gleich vorweg: Unsere Herde gehört tatsächlich uns. Wir vermarkten keine Rinder, die wir aufgekauft und dann zum Schlachter gebracht haben. Unserer Tiere stehen auch auf unserem Land. Wir sehen sie täglich, kennen jedes einzelne und wissen genau wo und wie sie aufgewachsen sind.


 

Jetzt die Frage: Wieso Galloways?

Wieso keine andere Fleischrinder-Rasse, von denen es ja einige gibt und die wirtschaftlich gesehen sicherlich auch mehr Sinn machen würden. Nun, es gibt ein paar Gründe, warum wir uns für die „Schotten“ (da kommen sie ursprünglich her) entschieden haben.


Leicht im Umgang

Galloways sind eine genetisch hornlose Rasse, was den Umgang mit ihnen schon mal angenehmer macht. Denn „nein!“, Rinder sind nicht bösartig, mitunter aber ein wenig, sagen wir mal „grobmotorisch“. Und selbst wenn ein kleines Rind wie ein Galloway einen mal „freundschaftlich stupst“, steckt da eine Menge Kraft dahinter. Ein mittelrahmiger Bulle wiegt schließlich auch um die 850 Kilogramm! Vom Wesen her sind sie grundsätzlich friedlich, aber wie immer kommt es auch bei ihnen darauf an, wieviel Kontakt man zu ihnen hat, bzw. ob man sie irgendwann einfach verwildern lässt. Dann nämlich können auch Galloways ziemlich unangenehm werden …


Unkompliziert in der Haltung

Galloways sind eine sehr alte, schottische Rasse. Römische Geschichtsschreiber beschrieben die Tiere bereits 200 vor Christus. Seither wurden sie ausschließlich ganzjährig im Freien gehalten. Sie haben ein zotteliges, wetterunempfindliches Fell mit einer wärmenden dichten Unterwolle und eine verhältnismässig dicken Haut. Kurz: Die frieren auch in strengen Wintern nicht, bzw. werden auch im strömenden Regen nicht nass. Überdies sind sie komplett unabhängig und brauchen uns Menschen im Grunde nicht: Sie sind sehr „leichtkalbig“ (Geburten sind unkompliziert) und bringen ihre Kälber alleine zur Welt, haben einen sehr langsamen Stoffwechsel und begnügen sich im Notfall auch mit einem ziemlich ärmlichen Futterangebot. Kurz: Sie sind enorm unkompliziert in der Haltung. Dass Kathrin dennoch täglich mit Äpfeln, Getreide oder anderen Leckereien vorbeikommt, hat etwas damit zu tun, dass wir sie nicht verwildern lassen möchten. Denn auch eine Herde von Eigenbrötlern muss gemanagt werden.


Außergewöhnliche Fleischqualität

Galloways wachsen sehr langsam. Sie sind zwar mit fünf Monaten bereits geschlechtsreif, die Kühe aber sollten nicht vor 350 Kilogramm Lebendgewicht belegt werden – und bis sie so groß sind, kann es locker mal zwei Jahre dauern. Langsames Wachstum aber bedeutet in Verbindung mit viel Bewegung und einer guten Ernährung auch -„hohe Fleischqualität“! Das Fleisch ist stark marmoriert, reich an der Omega-3-Fettsäure „Linol“, aromatisch, zart und saftig.